Willkommen im Pferdestall

Reiten im Pferdestall im Kreis-Steinfurt

Reiten im Kreis Steinfurt – Horstmar-Leer

Wir – das sind Martina und Armin Albrecht (Amateur-Reitlehrerin und Pferdewirtschaftsmeister) aus Horstmar-Leer – heißen Sie auf unserer Website herzlich Willkommen.

Tiere, und hier im Besonderen die Pferde, begleiten uns schon über 40 Jahre. Sie sind weit mehr als Haustiere für uns. Sie haben uns zu reitsportlichen Höchstleistungen geführt und unser Leben geprägt.

Der Pferdesport mit allem „Drum und Dran“ bestimmt unseren Alltag zu jeder Jahreszeit.

Wenn auch Sie vom Pferdevirus „infiziert“ sind und ein Pferd oder Pony direkt vom Züchter kaufen möchten, dann sind Sie bei uns genau richtig.

Diejenigen, die gerne reiten möchten, sich aber kein eigenes Pferd anschaffen können oder wollen, die sind ebenfalls bei uns an der richtigen Adresse.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, auf unseren sehr gut ausgebildeten Pferden und Ponys am Reitunterricht teilzunehmen.

Reiten im Kreis Steinfurt macht sehr viel Spaß!


Goldener Herbst in Steinfurt und Horstmar-Leer

Wegesrand der Reiter im Herbst

Herbst – die schönste Zeit für Reiter und Pferd!

In diesem Jahr übertrifft der Herbst im Kreissteinfurt in unserer Region alle Erwartungen!

Sonne, milde Temperaturen, kein Regen und von Wind oder gar Herbststürmen keine Spur. Und dann diese gigantische Farbenpracht in der Natur. Was wollen wir mehr?

Diese sagenhaften „Umstände“ mussten wir natürlich nutzen, um mit unseren Pferden kleinere Ausritte in die Metelener Heide zu machen.

Wunderbar!

Lange Sandstrecken, abgeerntete Felder und weit und breit keine „Stechfliegen“ in Sicht. Was kann es da noch Schöneres geben?!

Hoffentlich lassen sich diese schönen Ritte in freier Natur in diesem Jahr noch einige Male wiederholen!

Bald ist der Winter vorbei und die ersten Sonnenstrahlen kommen und wir freuen uns alle auf dem Reitplatz im warmen zu reiten.


 

Faszination Pferdesport

Das Pferd übt auf viele Menschen eine geradezu magische Anziehung aus. Vor allem junge Mädchen wünschen sich nichts sehnlicher als ein eigenes Pferd oder Pony. Einst war Reiten ein Privileg der Oberschicht und des Militärs, doch inzwischen hat sich der Pferdesport zu einem echten Breitensport entwickelt. Man muss nicht begütert sein, um sich zunächst einmal Reitstunden leisten zu können. In den letzten vierzig Jahren sind Reitvereine wie Pilze aus dem Boden gewachsen. Vor allem in ländlichen Gegenden gibt es fast in jedem Ort einen Pferdebetrieb oder Reitstall.

Wenn Jugendliche sich für den Pferdesport begeistern, kommen die Eltern nicht daran vorbei, einen Pferdehof aufzusuchen und den Sprössling zum Reitunterricht anzumelden. Reitstunden sind heute für jedermann erschwinglich. Die Preise beginnen etwa ab € 12,00 aufwärts. Es wird sich schnell zeigen, ob das Kind ernsthaft am Reiten interessiert ist, oder ob es nur ein Strohfeuer war. Die ersten Reitstunden werden gewöhnlich an der Longe absolviert. Der Reitanfänger muss zunächst sein Gleichgewicht auf dem Pferd finden und einen stabilen Sitz entwickeln. Erst wenn diese Grundvoraussetzungen gegeben sind, ist der Reiter in der Lage, auf sein Pferd einzuwirken. Nach dieser Anfangsphase findet der Reitunterricht in der Abteilung statt. Der Reitschüler lernt nun, sein Pferd alleine zu kontrollieren und verschiedene Hufschlagfiguren zu reiten. Der Reitlehrer erklärt die richtige Hilfengebung und korrigiert, soweit erforderlich, den Sitz. Später werden auch kleine Sprünge in die Reitstunden eingebaut. Ergänzend zum Reitunterricht in Halle oder Reitbahn bieten die meisten Reitställe auch Geländeritte an. Das bietet Abwechslung für Reiter und Pferd, zudem erlangt der Reitschüler mehr Sicherheit in verschiedenen Situationen. Trotzdem dauert es ungefähr zwei Jahre, bis der Reiter über einen so zügelunabhängigen Sitz verfügt, dass man von aktivem Reiten sprechen kann. Auf einem Pferdehof lernt der Neuling nicht nur das Reiten, sondern auch den korrekten Umgang mit dem Pferd. Dazu gehört das Putzen und Hufe auskratzen genauso wie richtiges Führen und sicheres Anbinden. Nach einer gewissen Zeit sollte der Reitschüler dann in der Lage sein, sein Pferd selbständig zu satteln und aufzuzäumen. In manchen Reitställen müssen die Jugendlichen auch schon einmal den Pferdestall ausmisten. Kinder lernen das Reiten natürlich leichter als erwachsene Späteinsteiger. Sie finden intuitiv Zugang zum Pferd, während Erwachsene mehr den Verstand einsetzen. Auch ist man als Erwachsener körperlich weniger gelenkig und oft ängstlicher.

Das eigene Pferd

Irgendwann kommt bei den meisten Reitern der Wunsch nach einem eigenen Pferd auf. Vielleicht findet man Freude am Springreiten, oder wünscht sich ein besser ausgebildetes Dressurpferd. Der Anschaffungspreis für ein Pferd oder Pony muss gar nicht so hoch sein, es kommt auf die eigenen Ansprüche an. Allerdings darf der zukünftige Pferdebesitzer die laufenden Kosten nicht unterschätzen. Wenn man über keinen eigenen Pferdestall und Weiden verfügt, kann man sein Pferd in einem Reitstall oder Pferdebetrieb einstellen. Die Preise sind regional unterschiedlich, aber mit zwei- bis dreihundert Euro muss man schon rechnen. Dazu kommen Kosten für Kraftfutter, Hufbeschlag, Impfungen und Wurmkur. Falls das Pferd erkrankt, können die Tierarztkosten ganz erheblich sein. Pferd und Reiter benötigen einiges an Ausrüstung, und ein guter Sattel kann fast so teuer sein wie das Pferd. Wer mit seinem Pferd an Turnieren teilnehmen will, benötigt auch weiterhin qualifizierten Reitunterricht in Dressur oder Springreiten. Da macht es Sinn, wenn der Pferdehof mindestens über einen Reitplatz, besser noch über eine Halle verfügt. Früher oder später denkt man auch über die Anschaffung eines Pferdeanhängers nach.

Selbstverständlich sollte sich der Reiter vor Anschaffung eines eigenen Pferdes gut überlegen, ob er dem Tier zeitlich gerecht werden kann. Als Lauftier braucht ein Pferd regelmäßige Bewegung und sollte nicht den ganzen Tag im Pferdestall verbringen.

Der Pferdekauf

„Wer Frauen und Pferde sucht ohne Mängel, hat nie ein Ross im Stall, im Bett nie einen Engel“. Das wussten schon unsere Großväter, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Jedes Pferd ist ein Individuum mit ganz eigenem Charakter. Der Käufer muss herausfinden, ob die Chemie zwischen ihm und seinem zukünftigen Sportpartner stimmt.

Das Angebot an Verkaufspferden ist groß, nicht alle sind seriös. Mittlerweile nutzen die meisten Verkäufer das Internet. In den Verkaufsportalen inserieren sowohl private Verkäufer als auch Händler und Pferdezucht Betriebe. Der Kaufinteressierte kann anhand der Beschreibung und der vorhandenen Fotos schon eine gewisse Vorauswahl treffen. Oft muss der Käufer weite Strecken zurücklegen, und das angebotene Pferd entspricht dann doch nicht den Wunschvorstellungen. In Pferdezucht Betrieben und Ausbildungsställen stehen meistens mehrere Pferde zum Verkauf. Hier ist am ehesten mit seriöser Beratung zu rechnen. Der Züchter oder Ausbilder kann am besten beurteilen, ob sich ein Pferd eher als Dressurpferd oder zum Springreiten eignet, und ob es als Umsteigerpferd taugt. Ein Reiter mit wenig Erfahrung ist mit einem älteren, gut ausgebildeten Pferd besser bedient als mit einem jungen Tier, das selbst noch Ausbildungsbedarf hat. Natürlich kann man auch bei einem Händler oder Privatverkäufer fündig werden. Es empfiehlt sich immer, einen Fachmann, wie etwa den eigenen Reitlehrer, zur Beurteilung mitzunehmen. Eine tierärztliche Ankaufsuntersuchung ist ebenfalls obligatorisch.